Prinzessin Sidonie (Band 3/3) by Julius Bacher

(4 User reviews)   706
Bacher, Julius, 1810-1889 Bacher, Julius, 1810-1889
German
Have you ever wondered what happens after the 'happily ever after'? In this final chapter of Princess Sidonie's story, she's not just navigating royal balls and gowns. A political storm is brewing that threatens her family's throne. The book asks a tough question: when your duty as a princess clashes with your heart, which path do you choose? It's less about glass slippers and more about the weight of a crown. If you love historical drama with a strong, thoughtful heroine facing impossible choices, this conclusion is a must-read. It wraps up the trilogy in a way that feels both satisfying and real.
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Ehe aus dem sie erdrückenden Unheil zu retten, erfüllt zu sehen. Denn Aurelie hatte ihm diesen Umstand nicht verschwiegen, doch auch zugleich die geringe Aussicht auf Erfüllung des so natürlichen Wunsches angedeutet. Der Graf kannte die Hofverhältnisse zu genau, um ihr darin nicht beizustimmen. Mit der Abneigung des Fürsten gegen dergleichen gewaltsame Mittel bekannt, besonders wenn diese durch des Prinzen Schuld bedingt wurden, war er überzeugt, daß derselbe sich kaum jemals zu der Trennung verstehen und Sidoniens Schritt daher vergeblich sein würde. Alle diese Umstände waren nur zu sehr geeignet, ihn noch tiefer zu beugen, da er überdies keinen rettenden Ausweg aus diesen Verhältnissen zu entdecken vermochte und zugleich verhindert war, Sidonien nahe zu sein. Um so größer war daher seine Freude, als die Mittheilung zu ihm gelangte, daß die Prinzessin auf den Wunsch des Fürsten zur Stärkung ihrer Gesundheit ein Bad gebrauchen würde. Seine Freude wurde freilich durch die Sorge getrübt, daß Sidoniens Befinden wahrscheinlich sehr übel sein müßte, da sie zu einem solchen Mittel genöthigt war, und dieser Umstand mehrte seine Unruhe in so hohem Grade, daß er darunter sichtlich litt und das Auge seiner Mutter oft mit Besorgniß auf seinen bleichen Zügen ruhte. Wie sehr beglückte ihn daher die Nachricht von Sidoniens Wahl des Badeorts; er erkannte darin ihre Liebe und das Verlangen, ihm nahe zu sein und die Gelegenheit zu geben, sie, von den Hofschranzen unbeobachtet, zu sehen. Die geringe Entfernung seines Wohnortes von dem Bade ließ seine Besuche bei Sidonien auch als den Ausdruck der ihr schuldenden Ehrerbietung und daher durchaus selbstverständlich erscheinen. Welche Fülle von Glück lag in dieser angenehmen Aussicht, doppelt groß, da er bereits die Hoffnung aufgegeben hatte, Sidonie so bald schon wieder sehen zu können. In der gespanntesten Erwartung harrte er daher auf Aureliens Mittheilung, welche jene Nachricht bestätigen und zugleich die Zeit der Abreise und des Eintreffens in dem Badeorte bezeichnen würde. Er sollte, wie wir erfahren haben, nicht allzu lange und nicht vergeblich harren; denn schon nach wenigen Wochen erhielt er den hierauf bezüglichen Brief. Sidonie war in dem Badeort glücklich angelangt und begrüßte denselben mit der hingebendsten Freude, nicht nur in dem Bewußtsein, dem Freunde endlich so nahe gerückt zu sein, sondern auch durch die Schönheit des Ortes selbst in hohem Grade angenehm überrascht. In demselben vereinigten sich alle Naturreize einer Gebirgsgegend -- bewaldete Höhen, nackte Felsen, überraschende reizende Fernsichten auf eine verfallene Burg oder den aus Gebüschen und Gestein hervor schimmernden Bergstrom -- in dem anmuthigsten Wechselspiel, über welche jene dem kranken Herzen so wohlthuende Ruhe und Stille ausgebreitet lag, die den vollen Genuß der Naturschönheiten nicht nur gestatten, sondern auch so lieb und angenehm machen. In dem von dem Bergstrom durchrauschten Thal lagen die zierlichen Badegebäude unter laubigen Gärten und schattigen Anpflanzungen versteckt und mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet. Sidonie athmete mit vollen Zügen die erfrischende Bergluft in dem Gefühl der Freiheit, die ihr hier in so reichem Maß zu Theil wurde. Sie bewohnte ein von den anderen Gebäuden ziemlich entferntes und auf einem sanften Hügel errichtetes Hôtel, war also dem eigentlichen Badeleben fern, von welchem sie nur wenig berührt wurde. Alle diese Umstände entsprachen so ganz ihren Wünschen, daß sie Aurelien eingestand, sich durch die dargebotenen Genüsse sehr befriedigt zu fühlen und daran die besten Hoffnungen für die Zukunft zu knüpfen. Die Freundin lächelte, ohne jedoch den Anlaß dazu zu verrathen; sie wußte nur zu wohl, daß diesen Genuß nicht die Naturreize allein, sondern wol lediglich die Hoffnung auf das Wiedersehen des Freundes erzeugt hatten. Ihr edles Herz theilte diese Freude vollkommen, da sie der gebeugten Prinzessin so ersprießlich und heilsam war. Ungefähr eine Woche nach...

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This book picks up with Princess Sidonie established in her royal life, but stability is fleeting. A serious political challenge emerges, shaking the foundations of her family's rule. The conflict isn't with a fairy-tale villain, but with complex factions, shifting loyalties, and the harsh realities of governing. Sidonie finds herself at the center of it all, forced to use her wits and courage. Her personal desires for love and a life of her own choosing are pushed to the limit against her overwhelming responsibility to her people and her name.

Why You Should Read It

Julius Bacher, writing in the 19th century, gives us a heroine who feels surprisingly modern. Sidonie's struggle isn't for a throne, but for agency within the gilded cage she was born into. The book shines when it shows the quiet moments of doubt and the heavy cost of leadership. It’s a character study wrapped in a historical drama. You're not just reading about palace intrigue; you're feeling the pressure Sidonie feels with every decision she has to make.

Final Verdict

This is a perfect pick for readers who enjoy classic historical fiction with depth. If you like following a character's inner journey as much as the plot unfolding around them, you'll connect with Sidonie. It concludes her three-book arc beautifully, making the investment in the trilogy truly worthwhile. Just be ready for a story that prioritizes emotional truth and political tension over swashbuckling adventure.



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Joshua Nguyen
4 weeks ago

From an academic standpoint, the material feels polished and professionally edited. Truly inspiring.

Betty Lopez
2 months ago

This exceeded my expectations because the author avoids unnecessary jargon, which is refreshing. I'm sending the link to all my friends.

Susan Allen
1 month ago

I usually don’t leave feedback, but the style is confident yet approachable. A solid resource I will return to often.

Daniel Ramirez
3 months ago

I went into this with no expectations and the attention to historical detail adds a layer of realism that is rare. I would gladly recommend this to others.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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