William Wilberforce, der Sklavenfreund by Hugo Oertel

(4 User reviews)   988
Oertel, Hugo Oertel, Hugo
German
Hey, have you ever wondered how one person could possibly take on something as massive as the entire slave trade? I just finished this incredible book about William Wilberforce, the British politician who spent decades fighting to end slavery. It's not just dry history—it's about a man who was told his mission was impossible by nearly everyone around him. The book shows how he balanced his intense political battles with his personal struggles and deep faith. If you like stories about real people who changed the world against all odds, you'll be hooked. It makes you think about what determination really looks like.
Share

Read "William Wilberforce, der Sklavenfreund by Hugo Oertel" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

der schon ihre Hautfarbe den Bann und den Fluch der Sklaverei bedingte. Der traurige Ruhm, diese letztere Anschauung von der Bestimmung der schwarzen Menschenrasse zur Sklaverei aufgebracht und diese Rasse als eine niedrige Menschenart hingestellt zu haben, die sich vom Tiere kaum anders als durch die äußere Gestalt unterscheide, fällt leider auf die christlichen Nationen der Neuzeit. Und, um dies hier schon einzufügen, leider wurde sogar aus dem Worte Gottes zu beweisen gesucht, daß die Sklaverei der Schwarzen ein gottgewollter Zustand sei. Man mißbrauchte nämlich jenen schweren Fluch, den Noah über die Nachkommen seines Sohnes Ham, den man als den Stammvater der schwarzen Rasse ansieht, aussprach, wie 1 Mos. 9, 25. 27 zu lesen steht, als Beweisstelle dafür; man nahm also einen menschlichen Vaterfluch, der durch eine schwere Sünde des Sohnes hervorgerufen war, als Ausdruck eines göttlichen Willens und begründete dadurch jene heillose Verwirrung der Gewissen, aus der, als aus einer trüben Quelle, all das entsetzliche Elend der Negersklaverei, all die grauenhaften Grausamkeiten des Handels mit Schwarzen hervorfloß. Auch unter den +Juden+ findet sich schon in frühester Zeit Sklaverei und Sklavenhandel. Abraham besaß eine Menge von »Knechten«, die wohl nichts anderes, als leibeigene Sklaven gewesen sind. Denn 1 Mos. 17, 23 werden ausdrücklich unter diesen Knechten solche unterschieden, die daheim im Hause geboren, und solche, die erkauft waren. Wir haben also da schon eine durch Geburt vererbte und ebensowohl eine durch Kauf zu stande gekommenene Knechtschaft, und zwar in sehr ausgedehntem Maße. Denn 1 Mos. 14, 9 werden allein 318 waffenfähige Knechte erwähnt, die im Besitze des Erzvaters waren. Und weist nicht der Umstand, daß Jakobs Söhne ihren Bruder Joseph an israelitische Händler verkauften, ebenfalls darauf hin, daß der Sklavenhandel damals schon etwas ganz Gewöhnliches und Herkömmliches war? Allerdings scheinen die Knechte oder Sklaven damals völlig zur Familie gehört zu haben und keineswegs als völlig rechtlos geachtet worden zu sein. Denn sie wurden ebenso wie die eignen Kinder und Hausgenossen durch die Beschneidung in den Bund aufgenommen, den Gott der Herr mit Abraham gemacht hatte (1 Mos. 14, 9) und bei Elieser, dem treuen Knechte Abrahams, wurde sogar das Knechtsverhältnis ein so verschwindendes, daß Abraham, als ihm noch der eigene Sohn mangelte, Eliesers Sohn zu seinem Erben zu machen gedachte. (1 Mos. 15, 4.) Als Israel Gottes Volk geworden war und jedes Glied ein Knecht Gottes, durfte kein Israelit »auf leibeigene Weise« (3 Mos. 25, 42) verkauft werden, während die Leibeigenschaft von Nichtjuden nach wie vor bestehen blieb. Allerdings konnte ein Israelit nach dem Gesetze in die Dienste eines anderen kommen, entweder wenn er selbst sich und die Seinigen freiwillig demselben in die Dienstbarkeit verkaufte, weil er wegen Armut seine Familie nicht mehr durchbringen konnte, oder wenn er durch gerichtlichen Zwangsverkauf ihm zufiel, weil er z. B. für einen begangenen Diebstahl nicht den genügenden Ersatz leisten konnte. Aber es waren im Gesetze Anordnungen getroffen, welche dem in solcher Weise unfrei gewordenen die Rückkehr in die Freiheit und Selbstständigkeit ermöglichten; und vor allem durfte ein solcher Unfreier an Auswärtige nicht wieder verkauft werden. Jedoch auch die heidnischen Sklaven hatten sich nach dem mosaischen Gesetze einer im Ganzen menschlichen Behandlung zu erfreuen. Wer einen seiner heidnischen Sklaven bei etwaiger Züchtigung oder im Zorne tötete, wurde bestraft, wenn der Tod unmittelbar erfolgte; überlebte dagegen der Sklave die Mißhandlung um einige Tage, sodaß sein Tod nicht als unmittelbare Folge derselben angesehen werden konnte, so wurde angenommen, daß der Tod nicht absichtlich herbeigeführt worden sei, und der Herr wurde als durch den Verlust des Sklaven genug bestraft angesehen. Auch bei den alten +Griechen+ stand die Sklaverei in voller Blüte trotz des starken Freiheitssinnes, der in...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

I picked up this biography of William Wilberforce expecting a straightforward history lesson, but I got so much more. Hugo Oertel doesn't just give us dates and laws; he gives us the man behind the famous cause.

The Story

The book follows Wilberforce's life from his early days in British politics to his long, grueling campaign to abolish the slave trade. It wasn't a quick win. We see him face constant defeat in Parliament, deal with powerful enemies who made fortunes from slavery, and struggle with poor health. The story shows how his strong Christian faith drove him, and how he worked with a group of close friends (the 'Clapham Sect') to keep fighting year after year. The climax, of course, is the historic moment when the Slave Trade Act was finally passed in 1807.

Why You Should Read It

What really grabbed me was how human Wilberforce feels in these pages. He wasn't a perfect superhero. He got tired, he got sick, and he faced moments of deep discouragement. That makes his persistence even more amazing. Oertel does a great job showing that changing the world is often a slow, frustrating process full of setbacks. It's a powerful reminder that big victories are built on years of small, stubborn efforts.

Final Verdict

This is perfect for anyone who enjoys biographies or stories about social justice. It's not a light read, but it's a compelling one. You'll come away with a new appreciation for one of history's great reformers and maybe a little more inspiration to tackle the big challenges in your own world.



✅ Copyright Free

This is a copyright-free edition. Enjoy reading and sharing without restrictions.

Christopher Anderson
5 months ago

What caught my attention immediately was that the author's voice is distinct, making the complex topics easy to digest. I'm sending the link to all my friends.

George Martinez
1 month ago

I downloaded this out of curiosity and the material feels polished and professionally edited. A solid resource I will return to often.

Linda Mitchell
1 week ago

I didn't expect much, but it provides a comprehensive overview that is perfect for students and experts alike. It is definitely a 5-star read from me.

Lisa Martin
3 months ago

After spending time with this material, it serves as a poignant reminder of the human condition. An excellent read overall.

4
4 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in

Related eBooks