Die Entwicklungsgeschichte der Stile in der bildenden Kunst. Zweiter Band.: Von…

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Cohn-Wiener, Ernst, 1882-1941 Cohn-Wiener, Ernst, 1882-1941
German
Ever wonder why art styles change? Why did the Renaissance look so different from Gothic cathedrals? Ernst Cohn-Wiener’s second volume tackles this head-on. It’s not just a dry list of dates and painters. He connects the dots between politics, technology, and the human desire to create, showing how a new invention or a social shift could completely rewrite the rules of beauty. This book makes you see familiar masterpieces in a whole new light. It’s like getting the secret backstory to centuries of art.
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unverändert; fremdsprachliche Begriffe wurden nicht korrigiert. Das Original enthielt einen Gesamtkatalog der Buchreihe „Aus Natur und Geisteswelt“, welcher bereits auf Public Domain Archive veröffentlicht wurde (https://www.Public Domain Archive.org/ebooks/53614). Die restlichen Buchanzeigen wurden zusammengefasst am Ende des Texts wiedergegeben. Dieses Buch enthält Verweise auf Passagen im ersten Band, welcher auf Projekt Public Domain Archive veröffentlicht wurde und dort eingesehen bzw. heruntergeladen werden kann (https://www.Public Domain Archive.org/ebooks/68262). Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt. Besondere Schriftschnitte wurden mit Hilfe der folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: kursiv: _Unterstriche_ fett: =Gleichheitszeichen= gesperrt: +Pluszeichen+ Antiqua: ~Tilden~ unterstrichen: #Rautenzeichen# #################################################################### Aus Natur und Geisteswelt Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen 318. Bändchen Die Entwicklungsgeschichte der Stile in der bildenden Kunst Von ~Dr. phil.~ Ernst Cohn-Wiener Dozent an der Humboldt-Akademie -- Freie Hochschule Berlin Zweiter Band: Von der Renaissance bis zur Gegenwart Zweite Auflage Mit 42 Abbildungen im Text Verlag und Druck von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin 1917 [Illustration] Inhaltsverzeichnis. Seite Erstes Kapitel. Die italienische Renaissance 1 Zweites „ Die bürgerliche Gotik in Deutschland und die sogenannte deutsche Renaissance 20 Drittes „ Der Barockstil 38 Viertes „ Der Stil Régence und der Rokokostil 63 Fünftes „ Der Stil Louis XVI. und der Stil Empire 73 Sechstes „ Die Kunst des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart 81 Siebentes „ Das Wesen des Stilwerdens und die historische Stellung der gegenwärtigen Kunst 94 Schutzformel für die Vereinigten Staaten von Amerika: ~Copyright 1917 by B. G. Teubner in Leipzig.~ Alle Rechte, einschließlich des Übersetzungsrechts, vorbehalten. Erstes Kapitel. Die italienische Renaissance. In keiner anderen Äußerung des menschlichen Geistes heben sich die Hauptrichtungslinien so eindeutig klar heraus, wie in der Kunstgeschichte, unterjochen so tyrannisch feindliche Strömungen oder lassen sie in provinziellem Dunkel. Der Grund dafür könnte sein, daß das Kunstwerk, als anschauliches Resultat eines sehr verwickelten seelischen Vorganges, doch fixierter ist als die Gedankengänge beispielsweise der Literatur oder die Tonfolgen der Musik, die sozusagen durch ganze Abfolgen von Stunden laufen, während das Kunstwerk als Objekt in jedem Augenblick dasselbe bleibt. Kein Land zeigt jene Einzigkeit des kunstgeschichtlichen Stilvorganges deutlicher als Italien, das im Mittelalter neben den Ländern des Nordens nur vegetiert, um seit dem 15. Jahrhundert ihre maßgebende Führerin zu werden. Obgleich das italienische Mittelalter eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Kunstgeschichte ist, weil der glänzende Mantel der Renaissance es allzulange dem Auge entzog, ist es doch fraglos, daß, während sich nördlich der Alpen die wichtigsten Stilbewegungen vollziehen, Italien zwar eine Fülle interessanter Stilerscheinungen, aber keinen einheitlichen Stil geschaffen hat. Seine Lage im Schnittpunkte der großen mittelalterlichen Kunstkreise mit Frankreich, Deutschland, dem maurischen Spanien und dem Byzantinischen Reich als Zentren, dazu die fortwährenden Kämpfe auf seinem Boden, die allen diesen Ländern für längere oder kürzere Zeit Anteil am Lande selbst gaben und ihnen so den direktesten Einfluß sicherten, all das brachte es mit sich, daß in Italien fast alles Autochthone mit fremden Anregungen verschmilzt und eine Fülle der verschiedenartigsten Erscheinungen ausbildet. Während im Norden die romanische und gotische Kathedrale sich entwickeln, behält die kirchliche Architektur Italiens den altchristlichen Basilikatypus mit dem Eingange an der Schmalseite und dem freistehenden Campanile bis in den Beginn der Renaissance hinein bei; die eigengeschaffenen romanischen und die übernommenen gotischen Formen werden nicht Stilglieder, sondern nur Schmuck. Man kann sagen, daß die Gotik auch in Italien alle anderen Formen verdrängt, aber wesentlich als Stil des Wimpergs und der Fiale angewandt wird. Während man ihre Gewölbekonstruktion und ihre Dekoration verwertet, scheut man doch jede konsequente Durchführung der Vertikalen. Vollends dekorativ gestaltet das Land dort, wo es mit orientalischen Stilelementen in Berührung kommt, wie in romanischer Zeit in Süditalien, in gotischer in Venedig. Hier verwandeln sich die gotischen Formen in eine elegante Steindekoration...

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This isn't your average art history book. Forget memorizing timelines. Cohn-Wiener's second volume is about the why behind the what. He tracks how art evolved from one major period to the next, focusing on the forces that pushed artists in new directions.

The Story

Think of it as a detective story for art lovers. The 'plot' follows the clues left in paintings, sculptures, and buildings. Cohn-Wiener investigates how things like the rise of the merchant class, new scientific discoveries, or even changes in religious thought didn't just happen alongside new art—they actively caused it. He shows the chain reaction, where a shift in one area of life inevitably showed up on the canvas or in the cathedral's design.

Why You Should Read It

What I love is how it makes art feel alive and connected to real people. You stop seeing a Baroque painting as just a pretty, dramatic scene. You start to understand it as a direct response to the Reformation, a tool for power, and a product of its specific time. It gives you a framework that makes visiting a museum ten times more interesting.

Final Verdict

Perfect for curious readers who enjoy history or culture but might be intimidated by dense academic texts. It's also great for anyone who visits galleries and has ever thought, 'But why does it look like that?' This book provides the fascinating, human answers. It’s for the thinker, not just the looker.



📜 Open Access

This is a copyright-free edition. Share knowledge freely with the world.

Michael Martin
2 months ago

I picked this up late one night and the writing remains engaging even during complex sections. This made complex ideas feel approachable.

Donald Jackson
4 months ago

From a reader’s standpoint, the explanations feel carefully crafted rather than rushed. I appreciate the effort put into this.

Logan Torres
5 months ago

Based on the reviews, I decided to try it and the progression of ideas feels natural and coherent. A perfect companion for a quiet weekend.

Barbara Carter
4 months ago

I was pleasantly surprised because it manages to explain difficult concepts in plain English. I'm sending the link to all my friends.

Margaret Johnson
2 months ago

Believe the hype, the progression of ideas feels natural and coherent. I’d rate this higher if I could.

4.5
4.5 out of 5 (5 User reviews )

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